Dienstag, 28. Dezember 2010

Kindle

Das Amazon Kindle war dieses Jahr eins der meistverkauften Geräte auf dem US-Markt. Bei diesem Gerät handelt es sich um einen sogenannten E-Book reader. Also ein Gerät mit dem man elektronische Bücher erwerben und lesen kann. Es gibt 3 verschiedene Ausführungen, eine kleine Variante in der größe eines Taschenbuches, welches mit oder ohne 3G ausgeliefert wird und eine DX Variante mit der Größe eines herkömmlichen Magazines. Ich habe mir die Taschenbuch-Variante mit 3G für eine Woche ausgeliehen und möchte meine Erfahrungen mit euch Teilen.

Die Handhabung ist vor allem in der 3G Variante ziemlich einfach, da man quasi sofort mit dem Internet verbunden ist und sich Bücher auf sein Gerät herunterladen kann. Die Auswahl ist zumindest in der englischen Variante beachtlich. So kann man sich verschiedenste Magazine, Zeitungen oder Bücher auf das Gerät laden. Einige davon sogar kostenlos. Bei Magazinen und Zeitungen hat man in der Regel ein 14 tägiges Testabo. Zum Testen habe ich mir die Onlineausgabe der USA Today sowie der FAZ und den Roman "Prey" von Michael Crichton (eins meiner Lieblingsbücher) bestellt. Das Buch war für eine eBook Variante mit knapp 9$ doch recht teuer. Hoffen wir das die Preise in Zukunft sinken werden, da ich für 9 $ lieber ein echtes Buch in der Hand halte. Zeit zum Testen hatte ich während einer 5 Stündigen Autofahrt nach Minnesota mehr als genug. Gerade auf einer so langen Tour spielt das Kindle seine Vorteile gegenüber einem Tablet PC aus. Er ist leicht wie ein Buch, und die Ink-Screen technology is sehr angenehm für die Augen und kostet kaum Batterien. So muss man den Kindle etwa nur einmal die Woche laden. Nutzt man das Internet sowie die Taschenlampe aus dem Cover so reicht die Akkuladung immer noch für etwa einen Tag.
Am Anfang musste ich mich ein wenig an die Reaktionszeit des Gerätes gewöhnen, da der Bildschirm neu beschrieben werden muss, dauern Bildschirmveränderungen etwa eine halbe Sekunde. Diese Einschränkung macht Spiele (ausgenommen Karten oder Brettspiele) nachezu unmöglich. Man sollte sich aber auch vor Augen halten, dass das Gerät dafür auch nicht gemacht wurde. Während der Autofahrt vertrieb ich mir die Zeit mit Minesweeper und Monopoly. Ein kleiner Browser im Gerät gibt einem die Möglichkeit auch Blogs im Internet zu lesen.

Mein Fazit nach einer Woche nutzen ist gespalten. Zum einen ist es echt eine Nette Sache, all seine Bücher dabei zu haben, eben schnell mal etwas nachzulesen oder auch als Buch zu nutzen. Das Display verhält sich genauso wie eine Buchseite. Man vermisst aber manchmal die Möglichkeit mit den Fingern durch die Seiten zu blättern, dafür gibt es aber Suchfunktionen und Lesezeichen was für einen klassischen Leser erst einmal Gewöhnungsbedürftig ist. Ich persönlich vermisse das Feeling echter Bücher, dass Blättern durch die Seiten sowie, dass ich mir anschließend etwas ins Regal stellen kann. Wenn man sich das Gerät kauft sollte man sich vor Augen halten, dass es für Bücher gedacht ist, diesen Job est sehr gut und effizienter als jeder Tablett. Wer lieber rumspielt sollte sich das Galaxy-Tab von Samsung mal ansehen. Das Kindle ist eben kein Tablet-PC was man an seinem Preis (knapp 100€) auch erkennen sollte.

Für alle Lesefaulen unter euch, habe ich noch ein kurzes Video aufgenommen:

4 Kommentare:

  1. Auf meinem Ipad sieht dein Blog irgendwie komisch aus.

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  2. Ich bin gerade eben das erste mal auf den Blog gekommen. Gefaellt mir sehr.

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  3. You got great points there, that's why I always love checking out your blog.

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