Dienstag, 28. Dezember 2010

Kindle

Das Amazon Kindle war dieses Jahr eins der meistverkauften Geräte auf dem US-Markt. Bei diesem Gerät handelt es sich um einen sogenannten E-Book reader. Also ein Gerät mit dem man elektronische Bücher erwerben und lesen kann. Es gibt 3 verschiedene Ausführungen, eine kleine Variante in der größe eines Taschenbuches, welches mit oder ohne 3G ausgeliefert wird und eine DX Variante mit der Größe eines herkömmlichen Magazines. Ich habe mir die Taschenbuch-Variante mit 3G für eine Woche ausgeliehen und möchte meine Erfahrungen mit euch Teilen.

Die Handhabung ist vor allem in der 3G Variante ziemlich einfach, da man quasi sofort mit dem Internet verbunden ist und sich Bücher auf sein Gerät herunterladen kann. Die Auswahl ist zumindest in der englischen Variante beachtlich. So kann man sich verschiedenste Magazine, Zeitungen oder Bücher auf das Gerät laden. Einige davon sogar kostenlos. Bei Magazinen und Zeitungen hat man in der Regel ein 14 tägiges Testabo. Zum Testen habe ich mir die Onlineausgabe der USA Today sowie der FAZ und den Roman "Prey" von Michael Crichton (eins meiner Lieblingsbücher) bestellt. Das Buch war für eine eBook Variante mit knapp 9$ doch recht teuer. Hoffen wir das die Preise in Zukunft sinken werden, da ich für 9 $ lieber ein echtes Buch in der Hand halte. Zeit zum Testen hatte ich während einer 5 Stündigen Autofahrt nach Minnesota mehr als genug. Gerade auf einer so langen Tour spielt das Kindle seine Vorteile gegenüber einem Tablet PC aus. Er ist leicht wie ein Buch, und die Ink-Screen technology is sehr angenehm für die Augen und kostet kaum Batterien. So muss man den Kindle etwa nur einmal die Woche laden. Nutzt man das Internet sowie die Taschenlampe aus dem Cover so reicht die Akkuladung immer noch für etwa einen Tag.
Am Anfang musste ich mich ein wenig an die Reaktionszeit des Gerätes gewöhnen, da der Bildschirm neu beschrieben werden muss, dauern Bildschirmveränderungen etwa eine halbe Sekunde. Diese Einschränkung macht Spiele (ausgenommen Karten oder Brettspiele) nachezu unmöglich. Man sollte sich aber auch vor Augen halten, dass das Gerät dafür auch nicht gemacht wurde. Während der Autofahrt vertrieb ich mir die Zeit mit Minesweeper und Monopoly. Ein kleiner Browser im Gerät gibt einem die Möglichkeit auch Blogs im Internet zu lesen.

Mein Fazit nach einer Woche nutzen ist gespalten. Zum einen ist es echt eine Nette Sache, all seine Bücher dabei zu haben, eben schnell mal etwas nachzulesen oder auch als Buch zu nutzen. Das Display verhält sich genauso wie eine Buchseite. Man vermisst aber manchmal die Möglichkeit mit den Fingern durch die Seiten zu blättern, dafür gibt es aber Suchfunktionen und Lesezeichen was für einen klassischen Leser erst einmal Gewöhnungsbedürftig ist. Ich persönlich vermisse das Feeling echter Bücher, dass Blättern durch die Seiten sowie, dass ich mir anschließend etwas ins Regal stellen kann. Wenn man sich das Gerät kauft sollte man sich vor Augen halten, dass es für Bücher gedacht ist, diesen Job est sehr gut und effizienter als jeder Tablett. Wer lieber rumspielt sollte sich das Galaxy-Tab von Samsung mal ansehen. Das Kindle ist eben kein Tablet-PC was man an seinem Preis (knapp 100€) auch erkennen sollte.

Für alle Lesefaulen unter euch, habe ich noch ein kurzes Video aufgenommen:

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Frohe Weihnachten

Wooosch, mit einem Mal ist alles vorbei. Eben noch eine Klausur in der Hand sitze ich auf dem Beifahrersitz und lasse die Lichter der University of Parkside hinter mir. Als erster von uns Dreien verlasse ich meine Heimat der letzten 4 Monate und fahre in meinen Weihnachtsurlaub. Das Gefühl ist bizarr: Zum einen hat man endlich wieder ein Semester geschafft aber zum anderen lässt man eine Menge Leute zurück die man höchstwahrscheinlich nie wieder in seinem Leben sehen wird (Kleine Nachrichten und Fotos auf Facebook jetzt mal ausgenommen). In einem sind wir uns glaub ich alle Drei einig, die Zeit ist viel zu schnell vergangen. Auch wenn vieles sehr anstrengend war, wissen wir alle Erfahrungen die wir Sammeln konnten zu schätzen und blicken zurück auf eine Großartige Zeit.

Wie bereits im letzten Artikel erwähnt, trennen sich nun unsere Wege und wir werden Weihnachten an verschiedenen Orten verbringen.

Hiermit wünschen wir euch im verschneiten Europa ein fröhliches Weihnachtsfest:

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Ende der Vorlesungszeit

Unglaublich wie schnell die Zeit vergangen ist. Heute ist der letzte Vorlesungstag, dann haben wir knapp eine halbe Woche Zeit um uns auf die Finalen Examen vorzubereiten. Unser Prüfungsplan sieht wie folgt aus:

  • Montag, 20.12.2010:

    • Computer Science II



  • Dienstag, 21.12.2010

    • Computer Vision (nur Hendrik)

    • Computational Models

    • Files and Databases



  • Mitwoch, 22.12.2010

    • Operation Systems




Wir sind bedingt durch die vielen Assignments und Homeworks die wir hatten doch auch ohne lernen schon recht gut vorbereitet. Jetzt müssen wir nur noch sehen wie wir uns optimal gegenseitig Motivieren können, dass wir für das Finale Examen genug tun. Danach heißt es Aufbruch. Jeder wird seinen eigenen Weg nach Deutschland nehmen. Jeder verbringt Weihnachten und Sylvester bei einer anderen Famile. Und während Jonathan in Florida bleibt, werden Hendrik und Tobias sich im neuen Jahr in Milwaukee treffen um gemeinsam nach Las Vegas zu fliegen. Nach dem Sie sich die Stadt angesehen haben und ein Glas auf die nette Zeit hier gehoben haben wird Tobias von dort nach Deutschland zurückfliegen, da er am 10. schon wieder arbeiten muss.

Hendrik wird weiter nach Orlando fliegen um sich eventuell mit John gemeinsam Disneyworld anzusehen und dann über San Franciso nach hause fliegen. John wird als letzter dann folgen.

Als Andenken an uns haben wir den Lehrern ein Foto von uns im Wolfenbüttel Park geschenkt.

Sonntag, 12. Dezember 2010

Wir bringen den Döner in die Staaten

Vor ein paar Wochen wurden wir vom Global Village gefragt, ob wir nicht mal was Deutsches kochen wollen. Eigentlich keine schlechte Idee. Nur was?

Nach ein paar Überlegungen sind wir zu dem Punkt gekommen, dass die Amerikaner uns nicht nur über Bratwurst und Sauerkraut in Verbindung bringen sollen, sondern vielleicht auch mit einem der meist verzehrten Fast-Foot Speisen in Deutschland. So kamen wir auf die Idee Döner zu machen.

Gestern war es dann endlich so weit, wir liefen durch den nahe gelegenden Walmart um die notwendigen Zutaten zusammen zu kratzen. Ehrlich gesagt, ist das gar nicht so einfach. Ersteinmal sind alle Produkte von anderen Firmen und das zweite Problem ist: Tiefkühlgyros, Zaziki, sowie Fladenbrot gibts nicht so zu kaufen. Also hieß es improvisieren. Zaziki kann man ja irgendwie mit Knoblauch, Gurken und Quark selbst machen. Statt Fladenbrot nahmen wir einfach eins von diesen superweichen Brötchen, die die hier haben. Beim Fleisch wurde es dann echt schwierig. Wir griffen zu kleinen Steakstreifen, die wir mit Pfeffer würzen und anschließend kleinreißen wollten.

Mit dem Kochen fingen die Probleme an. Nachdem wir erfolgreich die erste Fuhre Brötchen verbrannt hatten versuchten wir verzweifelt wenigstens irgend einen Geschmack in die Steakstreifen zu bekommen. Was uns nicht so wirklich gelang. Das Zaziki erinnerte einen immerhin an den Geschmack der Vorlage und auch das Brot war nicht verkehrt gewählt.

Schnell schusterten wir noch eine kleine Powerpointpresentation zum Thema Döner zusammen und der Abend konnte beginnen. Unser Endergebniss kam dann doch erstaunlich nah an das Original heran, was dazu führte, das es allen Schmeckte (wie sollte es bei Döner auch anders sein). Wer Lust hat kann sie die Präsenation mal ansehen:

https://docs.google.com/present/view?id=dckfr4w4_64g7fbgqc4

Samstag, 27. November 2010

Black Friday

In den letzten Wochen haben wir drei auf diese Woche hingearbeitet: "Thanksgiving-Break". Ursprünglich wollten wir da nach Washington, doch wir haben uns dazu entschieden lieber in Kenosha zu bleiben und uns von den Examen zu erholen.

Thanksgiving celebriert das Zusammentreffen der Pilger mit den Indianern vor zich Jahren und es läuft alles auf ein riesiges Festmahl hinaus (von dem man sich warscheinlich bis Weihnachten nicht erholt). Um zu vermeiden, dass man aber zu viel isst und zu wenig Sport macht gibt es einen Tag nach Thanksgiving, den sogennanten "Black Friday".

Was ist Black Friday? Black Friday bedeutet, dass das ganze Land Kopf steht um Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Dazu öffnen die Geschäfte morgens zwischen 2 und 7 Uhr und schlagen mit Rabatten zwischen 40% und 70% um sich.

Um mir das Spektakel anzuschauen, hab ich mir das Schlafen ganz gespart (um zwei bekommt mich nix mehr aus dem Bett) und bin um 3:30 aufgebrochen. Los gings im Pickup zum Walmart einen Fernseher kaufen. Mit entsetzen musste ich feststellen, dass nahezu alle Parkplätze besetzt waren und halb Amerika scheinbar gerade unterwegs ist. Der Laden war voll, knallevoll. Überall saßen Leute in den Gängen und warteten darauf, dass bestimmte Angebote freigegeben würden. Dann kam die Entnüchterung. Der Fernseher wurde scheinbar schon um 2 ausverkauft, so das wir zum nächsten Laden aufbrechen konnten.

Das nächste Ziel war "Target" (im wahrsten Sinne des Wortes), die Öffnung des Ladens war um 4, so das wir uns gute Chancen ausmalten wenigstens etwas zu bekommen. Wir kamen etwa 5 Minuten vor Öffnung am Laden an, und reihten uns in die Schlange ein (die nebenbei bemerkt etwa 800 Meter lang, einmal um den Laden führte und dort eine kleine Schleife bildete). Unser Glück war ein Freund der sich im Kopf der Schlange befand, und uns versprach den TV für uns zu sichern. Ein guter Plan, wie wir 10 Minuten später feststellen mussten, als wir den Anruf bekamen, dass er den letzten (!) Fernseher sichern konnte. Zu diesem Zeitpunkt hatte es unser Teil der Schlange noch nicht einmal in den Laden geschafft. Im Geschäft gings richtig ab, überall Leute auf der Suche, nach DEM Schnäpchen. Wir haben zugesehen, dass wir schnellstmöglich an die Kasse kamen, bevor sich dort auch noch Schlangen bilden.

Letzte Anlaufstelle war Best Buy, wo es nicht viel besser aussah. Um etwa 5 Uhr gings dann nach Hause und ich hab mich im Stillen dazu entschieden, dass es mein erster und letzter Black Friday war (ausgenommen online ;)).

Dazu hab ich auch noch ein kleines Video auf YouTube gefunden(allerdings auf Englisch):

Donnerstag, 25. November 2010

Thanks Giving

Glücklicherweise hat jeder von uns eine nette amerikanische Familie gefunden, bei der wir Thanks Giving feiern dürfen. Ich möchte kurz erzählen, was ich heute erlebt habe.

Früh morgens ging es los zu Aunti-Aunt Gale's Haus um sich dort mit der ganzen buckligen Verwandschaft zu treffen. Pünktlich um elf sind alle erschienen. Jedes Familienmitglied hatte mindestens drei verschiedene Tabletts mit amerikanischen Leckereien mitgebracht. Nachdem das ganze Essen in der Küche aufgestellt wurde, trennte sich gleich Männlein von Weiblein. Die guys setzten sich gleich alle vor die Glotze um Football zu gucken. Die Mädels zogen sich ins Wohnzimmer zurück um die Babys zu betätscheln und sich über die footrballguckenden Männer lustig zu machen. In den Statien wurde pompös das Thanks Giving mit viel Bum Bum, Militär, Cheerleaders, tausenden übergroßen Amerikafahnen und "God Bless America"-Gesängen gefeiert.

Natürlich wurde das Buffet schnell eröffnet und bis zum Ende des Abends gegessen. Ich muss sagen der Truthahn war ser lecker. Die Familie war erst ein wenig schüchtern mit mir zu reden und konnten mich irgendwie noch nicht so richtig einordnen. In der Halbzeitpause jedoch wurde ich eingaladen im Garten Footbal zu spielen. Gut dass ich die Regeln nicht kenne, aber natürlich bin ich mit raus. Nach einer kurzen Einweisung gings los und ich habe versucht so gut es geht den taktischen Anweisungen zu folgen. Letztenendes konnte ich zwei touch downs verbuchen und als es dunkel wurde sind alle glücklich und durchgeschwitzt ins Haus. Anscheinend hatte ich die Prüfung bestanden, denn nach dem Spiel fingen die Amerikaner an mit mir zu reden :D Sie waren sehr interessiert in die deutsche Wirtschaft und das Schulsystem. Manchmal kam sogar ein wenig Selbstkritik zum Vorschein. Dabei wurde ich schon vorgewarnt, dass ich mich auf keine politische Diskusion einlassen soll, da nur Bluts-Republikaner anwesend waren :D

Nachdem das letzte Stück Truthahn gegessen wurde verabschiedeten sich alle. Jeder möchte heute früh ins Bett. Denn heute nacht um drei öffnen die Läden für den großen Weihnachtsverkauf. Desshalb heisst der morgige Freitag auch "Black Friday". Ich bin gespannt was ich morgen auf der großen shoppingtour in Chicago erleben werde!

Cu.

Sonntag, 14. November 2010

Nom, Nom, Nom

Ich glaube es gibt kein Thema, dass in den letzten Wochen öfter angesprochen wurde als der Unterschied der Nahrungsmittel in Europa und den Staaten. Nachdem mir meine eigene Muttter attestierte, dass ich im Gesicht dicker geworden bin, hab ich beschlossen dieses Thema in unserem Blog nicht unerwähnt zu lassen.

Dienstag, 2. November 2010

Halloween

Am 23.10.2010 stand für Tobi und Hendrik eine Halloween Party auf dem Plan. Nach einem ersten Foto-Shoot betraten die Mario Brothers das Haus. Zu 8t ging es dann in den "Zwischenkeller" oder wie auch immer man das nennen möchte. Halt ein Keller, bevor es in den Keller geht. Man fühlte sich wieder "jung": ganz unten waren die kleinen Kinder wir waren in der Mitte und die Erwachsenen waren oben.

Halloween ist, wie wir erfahren durften, für die Amerikaner ein Grund sich selbst, ebenso wie das Haus mit vielerlei Nippes zu dekorieren. Dies beinhaltet mehrere hundert dollar für eben dieses auszugeben. So haben manche Häuser Zombiesbuttler die mit den Augen rollen, stöhnen oder sonst welche Bewegungen oder Geräusche machen. Man sieht gelegentlich auch Nebel über den Vorgärten aufsteigen und sich langsam an den Grabsteinen vorbei schleichen.

Aber alles in allem war es doch sehr witzig.

Sonntag, 10. Oktober 2010

Study Abroad Fair

Seit dem letzten Eintrag ist ja echt einiges an Zeit vergangen. Das liegt aber weniger daran, dass es hier totlangweilig ist oder das wir keine Lust haben etwas zu schreiben. Der Punkt ist, dass wir Momentan echt richtig Stress haben. Wir haben die Hausaufgaben und Projektabgaben etwas zu sehr auf die leichte Schulter genommen und uns mehr für das Land und die Leute interessiert. Inzwischen hat uns die Realität eingeholt und wir hocken über unseren Büchern.
Letzte Woche war eine kleine Messe auf dem Campus auf der die internationalen Studenten ihre Unis präsentieren durften. Auch wir waren natürlich dabei. Ausgerüstet mit Materialien wurden wir von internationalen Office. Eine Amerikanerin half uns dann dabei, über Nacht eine Infowand zusammenzubauen.
Auf der Messe hatten wir interessante Gespräche, vor allem mit Studenten die schon in Europa waren. Wir sind mal gespannt, wieviele Amerikaner wir nachher wieder mit nach Hause nehmen. Es gibt auf jeden Fall einige die an einem Zwei-Wochen-Trip oder sogar an einem ganzen Semester interessiert sind.

Freitag, 24. September 2010

Diversity

Hendrik und Tobias wurden gebeten, für ein Video über Vielfalt (Diversity) einen kleinen Beitrag zu leisten. Diesen Clip wollen wir euch natürlich auch nicht vorenthalten.

Dienstag, 21. September 2010

Unser erster Monat

Seit gestern sind wir genau einen Monat in den Staaten. In dieser Zeit haben wir unglaublich viel gelernt, angefangen bei Kulturellen Unterschieden über Sprichwörter und Witze bis hin zu anderen Sportarten. Die ersten Wochen sind für uns wie Urlaub gewesen, kaum Unterricht und wir sind echt viel rumgekommen. Inzwischen hat uns aber auch der Altag eingeholt, im Gegensatz zu der Uni in Wolfenbüttel, sammelt man sich den Großteil seiner Note durch Tests und Hausaufgaben. Während man sich in Wolfenbüttel auf die faule Haut legen kann (wenn man sichs leisten kann), muss man hier benotete Hausaufgaben einreichen und Tests schreiben. Es reicht also nicht aus, nur zum Final Exam zu erscheinen.
Am Tag hat man zwischen 2-6 Stunden Vorlesungen (Dienstag und Donnerstag sind bei uns hart). Die restliche Zeit füllt man mit Hausaufgaben aus. Dazu kommen Activities, normale soziale Kontakte und das Altagsleben. Manchmal sehnt man sich dann doch nach ein paar Minuten Ruhe.
Beindruckend finde ich, wie man sich mit seiner Uni verbunden fühlt. Unterstützt durch Cheers, eine Corporate identity und diverse Activities fühlt man sich nach 3 Wochen schon mehr als Teil der Uni.
Dieses Wochenende fanden mehrere Sportveranstalltungen statt, bei denen unsere Rangers diverse andere Unis vernascht haben. Wir waren beim Volleyballspiel und davon total begeistert. Die Amerikaner machen selbst aus so kleinen recht unbedeutenden Ereignissen eine riesen Show (mit Anzeigetafel, Linienrichtern, Fangesängen und Supportersclub etc...). Ich erinnere mich dabei an meinen alten Dorfverein, wo wir mit ner Stulle im Mund meinen Bruder fragen mussten, wie der aktuelle Spielstand ist.


Wer momentan überlegt, ein Auslandsemester machen zu wollen, können wir nur eine Sache sagen: MACH ES!
Es lohnt sich und man bekommt unglaublich viel Unterstützung von allen Seiten. Das Exchange Programm der Ostfalia deckt echt den größten Teil der entstehenden Kosten ab. Und wir haben von beiden Unis soviel Unterstützung bekommen, dass es bissher nicht eine einzige nennenswerte Schwierigkeit gab.

Montag, 20. September 2010

Die 100 größten Unterschiede zwischen Europa und den Staaten

- Fussballkicker haben 13 statt 11 Spieler
- Kiba gibts hier nicht (mangels Bananensaft)
- Handybesitzer bezahlen wenn sie angerufen werden
- Handybesitzer bezahlen die sms wenn sie angeschrieben werden
- Es gibt im Supermarkt kein Bier nach 21:00 zu kaufen (Wisconsin)
- Bars schließen um 2Uhr nachts (Wisconsin)
- Es gibt fast nur Werbung im Fernsehen
- Die Frauen bei den Spots für Sexhotlines sind komplett angezogen
- Musik im Radio und TV ist zensiert
- Es wird nur mit einer Hand gegessen
- Toiletten sind bis zur Hälfte mit Wasser gefüllt
- Kelloggs Froop Loops sind noch bunter als bei uns
- Stopschilder sind manchmal beleuchtet
- Stopschilder sind überall
- Sich wegen Alkohol übergeben kostet 300$
- Die Strafen sind davon abhängig, von wem man erwischt wird
- es gibt keine Gehwege
- Joghurtbecher sind andersrum
- man darf sich seinen platz im restaurant nicht selber aussuchen
- Schwarzbrot ist nur schwer zu bekommen
-

Over the Hill

Am Samstag war Jonathan von der Familie einer Komilitionin zu einer besonderen Party eingeladen . Am Abend zuvor ging es jedoch zu einem Footballspiel der Highschool des kleineren Cousins. Das Spiel glich mehr einer Unterhaltungsshow als einem Sportevent. Das Beste waren die Cheerleader und die Bigband, die in den Pausen zeigten was sie können. Das Spiel an sich war eher langweilig, was zum Einem daran lag, dass Jonathan die Regeln nicht kennt und es mehr Unterbrechungen als Spielfluss gibt. Aber es war spannend so ein Event mal mit zu erleben. Football ist für die Amis wirklich das ein und alles.

Am nächsten Tag begannen die Vorbereitungen für die Party.
Die besagte Tante wurde 40 Jahre alt. Für die Amerikaner bedeutet dies anscheinend, dass die aufregensten Seiten des Lebens vorbei sind und es von nun an nur noch abwärts geht. Demnach wurde für Tante Anne eine Überraschungsparty organisiert. Alle Gäste wurden angehalten schwarz zu tragen und das ganze Haus wurde in einem düsteren Schwarz geschmückt. Überall waren liebevolle Sprüche wie “Du bist nun älter als Dreck” an den Wänden zu lesen.
Nach gelungenem “Surpriiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiise!” wurde zügig das Bufet eröffnet. Es gab Leckereien von KFC, Mini-Tomaten mit mehr Farbe als Geschmack, verschiedene Chipssorten gemischt mit salzigem Popkorn und eine Megatorte von Wal*mart.
Etwas wie “guten Appetit” scheint den Amerikanern genauso fremd zu sein wie der Gebrauch von  Messer und Gabel. Nach dem Essen durfte Jonathan sich den Kids zuwenden um sie mit Football, Basketball und Skateboarding zu bespassen. Alles in Allem war es ein tolles Wochenende an dem Jonathan “echte” amerikanische Kultur hautnah miterleben durfte.

Dienstag, 14. September 2010

Back to the roots

Endlich! Wir haben es geschafft! Deutsches Schwarzbrot!

Ja, tatsächlich, in einem recht großen (auch für amerikanische Verhältnisse) Supermarkt für Internationale Spezialitäten wurden wir fündig.  Und nicht nur das, KiBa gabs da auch (zwar zum selber mixen, aber immerhin). Also alles in einen Sack und für umgerechnet 30 Euro 2 Tüten Chips, 1 Bananen Nektar, 1 Kirsch Saft, 1 Glas Nutella, 3 Packungen Vollkornbrot und Soße für die Chips. Da kommt der Feinschmecker zum

tragen.



Und, witziger Weise, entgegen der Amerikanischen Natur, konnte man nicht mit Kreditkarte be



zahlen. Und da wir Bargeldlos leben ging die Sucherei nach Geld erstmal richtig los. Aber wie ihr wisst, am Ende gibt es doch ein Ende und somit ging es wieder ab in die Suites. Dort musste dann natürlich auch das ers

te Stück Heimat gekostet werden. Und genau das war es: ein Stück weit (oder sollte man besser sagen eine Scheibe) Heimat.

Den nächsten Tag genossen Tobi und Hendrik ein deutsches Frühstück. Der Darm beschwerte sich ein bisschen, wahrscheinlich ist er gesundes Essen einfach nicht mehr gewöhnt, aber das war es wert.

Somit gehen wir gestärt mit der Kraft des Vollen Korns in den Tag.

Montag, 13. September 2010

Wasserspaß

Sonntag:


Alle die Lust hatten durften mit zu Jennas Daddy fahren um auf einem See zu “boaten”. Hendrik, Tobi und Jonathan packten natürlich ihre sieben Sachen um an diesem Event teilnehmen zu können. Bei strahlendem Wetter fuhren wir zu neunt los in Richtung See.  Der See liegt in mitten einer gepflegten Wohngegend und bietet genug Platz für Jetskiing, Wakeboarding und sonstigen Wasserspass. Wir näherten uns einem geräumigen Sportboot. Nach dem klar war, dass wir mit eben diesem Boot über den See heizen werden und wir auch Gebrauch von allen erdenklichen Wassersportgeräten machen dürften, war Jonathan nicht mehr zu halten und lies sich die Vorfreude auf's Wakeboardfahren ansehen. Nach ein par Runden wakeboardfahren

probierten wir die Tubes aus. Hendrik und Jonathan gaben sich spektakuläre Kämpfe während sie jeder mit einem Tube mit knapp 50 km/h über das Wasser gezogen wurden. Tobi wollte zu gern auch ein Wassergerät testen, sein Rücken lies dies jedoch nich

t zu. Aber auch Tobi sollte noch seine Portion Spass abbekommen. Nach einer Stärkung bei Coke und Hamburgern erschien auch Jennas Bruder mit seinem Van. Er hatte zwei Jetskis geladen. Tobi war nicht mehr zu halten, als ihm gesagt wurde er könne einen Jetskiausprobieren. Gesagt getan schwang er sich auf das Wassermotorrad. Der Bruder zeigte nur auf das Gaspedal und schon drehte Tobi es durch und war außer Sichtweite. Das einzige was wir von ihm die nächsten fünfzehn Minuten sahen und hörten waren Wasserfontainen und Motorengebrü

ll. Überglücklich und geflasht parkte er den Jetski am Pier bei traumhaften Sonnenuntergang. Zufrieden und müde fuhren wir heimwärts, ließen den Abend mit den MTV Video Music Awards und Pizza ausklingen.







Samstag, 11. September 2010

Dienstag, 7. September 2010

Chicago

Nach dem wir am Samstag um sieben Uhr aufgestanden sind, fuhren wir
mit Jen (eine Kommilitonin) zum Bahnhof in Kenosha. Der Zug fuhr
pünktlich um 8.30 ab. Für nur 7$ das ganze Wochenende wurden wir von einem typischen amerikanischen Zug nach Chicago gebracht. Zug fahren in den USA ist noch langweiliger als in Deutschland. Der Zug ist ebenso bullig wie hässlich und alt. Nach einiger Zeit konnten wir aber die Skyline von Chicago erblicken und uns schon einmal vorfreuen. In
Chicago angekommen, wollten wir erst einmal frühstücken. Leider konnten wir uns nicht gleich zwischen 15 verschiedenen Trash-Food-Anbietern entscheiden. Nach einer halben Stunde hatten wir jedoch alle etwas gefunden und einen schweren Magen. Unser erstes Ziel war das höchste Gebäude Chicagos: Der Willis Tower. Leider mussten wir sehr lange anstehen um endlich mit dem Fahrstuhl ähnlich wie in New York in in die Höhe geschossen zu werden. Die Geschwindigkeit in der wir mehr als 100 Stockwerke in die Höhe geschossen wurden war schon atemberaubend. Oben angekommen begeisterte uns ein toller Blick über den Lake Michigan und
Chicagos Umgebung. Das Wetter war für einen solchen Trip perfekt. Das nächste Highlight ließ nicht lange auf sich warten: Man konnte sich in Glasboxen an der Hauswand stellen und unter sich die Leere und Tiefe spüren. Ein komisches Gefühl hatten wir dabei schon. Die Bilder
sprechen für sich, es war ziemlich lustig. Runter sind wir dann mit einem offiziellen Fahrstuhl, um die Schlange für den Besucherfahrstuhl zu umgehen.
Anschließend sind wir durch Chicago Richtung Park geschlendert.
Chicago hat architektonisch einiges zu bieten. Alles scheint neu und
sich den Gesetzen der Physik widersetzten zu wollen. In sich
verschlungene Brücken, Häuser, die fast nur aus Glas bestehen,
unwirkliche Skulpturen und schiefe Dächer zeigen wie reizvoll diese
Stadt für Künstler ist. Nach einem langen Marsch durch den Park
stärkten wir uns im Millers Pub mit ein paar amerikanischen
Spezialitäten und irischem Bier um dann die Heimreise anzutreten. In
Kenosha angekommen ließen wir den Abend bei Videospielen mit dem
Global Village und den Leuten von Catalyst ausklingen.

Freitag, 3. September 2010

erste Vorlesungstag

Heute ist unserer erster Studientag!!! John und Tobias starteten gleich
mit Lineare Algebra durch, während Hendrik noch etwas ausschlafen konnte,
da seine Computer Visions Vorlesung erst später hatte. Unsere Vorlesungen
finden überwiegend nachmittags bzw. Abends statt, weil wohl viele
Studenten morgens arbeiten müssen. Uns selbst ist es prinzipiel egal, da
wir ja eh schon auf dem Campus sind. Und so können wir den Morgen nutzten
um nach Europe zu chatten oder zu skypen. Nachmittags liegen die ja alle
schon in ihren Bettchen.
Passend zum Studienanfang schlug auch das Wetter um, die Strahlende Sonne
ist einem tropischen Wetter gewichen. Eine Athmosphäre die eher an ein
Treibhaus erinnert. Abends fings dann richtig an zu schütten und zu
gewittern.
Als wir gegen 9 Uhr abends von unseren letzten Vorlesung kamen, war das
Global Village bereits dabei nen Filmabend mit "Hang over" vorzubereiten.
Anschließend wollen wir noch den Geburtstag von Jen feiern, da wir den
ganzen Tag noch nicht dazu gekommen sind, ihr zu gratulieren.
Die Vorlesungen in Kenosha sind meist kleiner als die in der Ostfalia,
Hendrik saß bei Computer Visions sogar nur mit 5 anderen Studenten im
Sahl. Datenbanken ist mit 24 Studenten voll.

Mittwoch, 1. September 2010

PreSeason

Da am Montag die UWP aus irgendwelchen Gründen geschlossen war, blieben wir noch eine Nacht bei unserer Gastmutter. Ich glaube, dass jeder von uns damit leben konnte, angesichts der Gastfreundschaft die uns hier angeboten wurde. Das Essen war wie auch schon in New York üppig und wahrscheinlich richtig ungesund, wobei nun wenigstens auch frisches Gemüse und Obst auf der Speisekarte standen. Dienstag war es dann soweit, nach einer kurzen Shoppingrunde im Piggly Wiggly fuhren wir zur UW-Parkside.

Dort angekommen mussten erst mal einige Dinge geklärt werden, wie etwa Schlüsselübergabe und Einweisung ins Global Village durch den sehr netten Hall Director Tom und die ebenfalls sehr nette Resident Advisor Karina. Kaum hatten wir die Betten bezogen, ging es auch schon um 17 Uhr zum Dinner (Abendbrot). Danach ließen wir den Abend mit ein paar Runden Guitar Hero ausklingen. Bei dieser Gelegenheit lernten wir auch gleich mehrere Amerikanische Student/innen kennen. Wir wurden sehr herzlich aufgenommen und es war uns sehr schnell klar, dass die Amerikaner einen fable für Deutschland haben.

Die nächsten Tage wurden wir mit Kennenlernrunden und Organisatorischen Dingen beschäftigt. Die Vorlesungen beginnen ja erst am 2. September so das wir einfach das gute Wetter genießen können und die Zeit dazu nutzen Kenosha, den Lake Mischigan oder das Campus Gelänge besser kennen zu lernen.

Der Campus ist riesig, es gibt zig Sportfelder für diverse Sportarten, angefangen bei Softball bis hin zu Frisbee Golf. Dazu kommen noch 3 Sporthallen sowie ein Schwimmbad. Die eine Sporthalle ist so riesig, dass sogar eine 400-Meter Laufbahn (geschätzt) Bahn darin Platz findet.

Die Abende kann man auch gut im Keller ausklingen lassen, wo neben diversen Spielautomaten auch Billardtische und Kickertische stehen.

Während der PreSeason Phase kann man in der Kantine so viel essen wie man will, so dass wir momentan immer nur etwas von dem fettigen Essen mit einem großen Salat kombinieren. Mal sehen, wie die Preise im Regulären Semesterbetrieb sind.

Gestern wurden wir zu einer Tanzparty auf dem Campus eingeladen. Enttäuscht mussten Hendrik und Tobias feststellen, dass dort nur Black HipHop gespielt wird, also absolut nicht deren Fall.

Die Amerikaner tun echt alles, damit man sich als Teil der Universität sieht, neben diversen Kennenlernübungen an jeder Ecke sowie Picknicks mit BBQ gibt es nahezu alles mit Parkside-Logo zu kaufen. Als Andenken ist das echt super.

Abschließen kann man sagen, dass wir in der PreSeason eine Menge Erfahrungen gesammelt und mit anderen Teilen konnten. Und wir sind gespannt was uns die nächsten Wochen erwartet.

P.S. Lunardi bloggt auch ueber seine Zeit in Amerika

Freitag, 27. August 2010

Friendship Commite

Früher als erwartet landeten wir in Chicago (es waren 2 statt erwarteter 3 Stunden, woher wir auch immer die Information hatten). Der O-Hare Airport ist riesig und gehört zu den größten Flughäfen der Welt (zehnt-größte, aber der mit der 2t höchsten Passagieranzahl Weltweit), ein Wunder also, dass wir unserer Gastmutter direkt in die Arme liefen. Die Koffer drehten sich ebenso schon auf dem Band, so dass wir nach nicht mal 5 Minuten schon auf den Mann der Gastmutter warteten, der von Chicago aus auf dem Weg zum Airport war. Nach einer knappen halben Stunde ging‘s dann los Richtung Milwaukee/Kenosha. Eben war man noch eingeengt in den Häuserschluchten von New York City, jetzt genossen wir die schier endlosen Weiten Amerikas. Mit knapp 110 km/h tuckerten wir der Sonne entgegen. Maisfelder, kleine Städte...Autofahren hier ist richtig langweilig. Wir nutzten die Zeit für einen kleinen Plausch über die Unterschiede zu Europa und unsere bisherige Tour. Die Universität ist heute geschlossen, daher fuhren wir direkt zu der Wohnung unserer Gastmutter. Dort waren wir absolut überwältigt. Jeder von uns bekam ein weiches Bettchen sowie endlich mal wieder eine komfortable Toilette und Bad. Nach einer erfrischenden Dusche empfing uns auch gleich ein Freund der Familie um uns ein wenig die Gegend zu zeigen. So ging unsere Tour zunächst zu einem großen Supermarkt und anschließend zur Uni. So konnten wir schon einmal einen kurzen Blick auf unsere Zukünftige Unterkunft werfen. Anschließend ging es durch Racine (einem etwas unromantischem Gebiet) und zum Lake Michigan. Dort kam so richtig das Urlaubsfeeling auf. Bei Praller Sonne die Füße ins Wasser halten oder am Strand zu chillen war eine willkommene Abwechslung zu dem Stress der letzten Tage. Nach unserer kurzen Auszeit besorgten wir uns ein paar Bier um den Abend bei Billard und Airhockey im Haus der Gastmutter ausklingen zu lassen.

Donnerstag, 26. August 2010

Google Voice

Google Voice ist ein Service von Google der im Maerz 2009 in Amerika gestartet wurde und hoffentlich bald seinen Weg nach Europa findet.

Mittwoch, 25. August 2010

ByeBye Big Apple

Es ist soweit, wir verlassen New York und wenden uns Chicago und dem Studium zu. Also ist es doch mehr als angebracht einen kleinen Rückblick über die vergangenen 3 Tage zu machen.

Die letzten 3 Tage waren vor allem eins: aufregend, spannend und auf jeden Fall ungesund:

- der krasse Temperaturunterschied zwischen Subway (21°C), Subwaystations(40°C), Straßenschlucht (30°C) und Shops (19°C) sorgt für einen guten Schnupfen

- Die Klimaanlagen für Halsschmerzen (Die Luft ist sehr trocken)

- Fast Food 24/7

- Die Duschen und Toiletten im Hostel (was wir uns da wohl so alles weggeholt haben ?)

Dennoch hatten wir eine Menge Spaß und nicht eine Sekunde Ruhe, daher sehen wir wohl sehr fertig aus, wie wir gerade im Flugzeug sitzen und diesen Text verfassen.

Nichtsdestotrotz waren es Erfahrungen und vor allem Eindrücke die man nicht missen möchte. Genau… New York ist ein muss. Man muss einfach da gewesen sein. Man muss diese gigantischen Häuserschluchten gesehen und erlebt haben. Und z.B. der Ausblick, etwa vom Rockefeller Center oder etwa auch der Times Square bei Nacht. Faszinierend.

Gerade der Time Square bei Nacht war für uns als technikbegeisterte Informatiker der Hammer. Mit offenen Mund starrten wir die Gebäude an, die eigentlich nur aus einem riesigen Bildschirm bestehen. Werbung, lichter überall. So krass, dass man dabei fast entgültig die Orientierung verliert. Ein Wunder das neben uns eine Taube erfolgreich davonflog.

Und dennoch reicht es uns. New York ist, wie wir feststellen mussten, eine Stadt mit wahrscheinlich einem Haupt-Geruch, quasi das Geruchsfundament wenn man so will, und dieser wird erweitert mit allem möglichen... Selbst im Central Park riecht es dermaßen nach Stadt, dagegen ist die A2 ein wahrer Luftkurort.

Also sagen wir „Byebye Big Apple“ und freuen uns riesig etwas neues erleben zu dürfen, denn Chicago wartet auf uns und auch Kenosha will entdeckt werden. Der Flieger geht dieses Mal ziemlich spät los, 11 Uhr Ortszeit etwa, und nach nur 3 Stunden Flug sind wir dann auch schon in Chicago.

Also auf-auf zu neuen Taten. Bis die Tage.

Ach ja, als kleines Anhängsel: Wir haben ein GeoCache in New York. ;) Strike.

Sonntag, 22. August 2010

New York City

Die erste Nacht war hart, die Betten im Hostel ebenso, zum Glück hatte Hendrik das "Luxus-Zimmer" bekommen, so das John und Tobi die Duschen und Toiletten im 13th Stock mitnutzen konnten, ansonsten wären wir wohl alle drei an Verstopfung gestorben.
Morgens gönnten wir uns dann ein schönes Amerikanisches Frühstück bei Subway. Interessant ist, dass in Amerika scheinbar mit den Kalorienwerten geworben wird. So hatte unser Frühstück etwa 950 Kalorien.
Nachdem wir einen kurzen Blick über den Central Park geworfen hatten, nahmen wir die nächste U-bahn Richtung Financial District. Auf dem Weg dorthin versuchten wir einen Handyvertrag abzuschließen. Dabei stellten wir zwei Sachen fest.
1. Handytarife in Amerika sind doch sau teuer (60-100 Dollar/mntl.)
2. Wer angerufen wird zahlt auch
Lustig war der offenbar schwule Verkäufer, der etwas geschockt reagierte als Hendrik seinen Reisepass aus der Boxershort hervorholte (wobei ich auch so reagiert hätte wenn ich nicht wüsste, dass er da nen Securebag hat).
Im Financial District schauten wir uns die Bauarbeiten am Ground Zero an. Der Freedom-Tower hat bereits eine stattliche höhe von etwa 5-8 Stockwerken erreicht. Wir drei waren allerdings etwas verwundert, da wir uns die Fläche doch etwas größer vorgestellt hatten. Weiter gings durch die Wallstreet und zur Hanover Street (Tobi ließ sich direkt mal ablichten).
Ausgeruht haben wir uns dann direkt am Meer wobei unser Plan zur Freiheitsstature zu fahren durch eine Kilometerlange Warteschlange zunichte gemacht wurde (wer tut sich das den freiwillig an?).
Nachdem wir uns ein paar Skater sowie eine Tanzveranstalltung angeschaut haben, nahmen wir den Subway zum Empire State Building. Das Gebäude ist gigantisch, genauso wie der Preis zur Aussichtsplattform. 47 Dollar wollten die Jungs von uns haben. Da wir am Vortag schon einen hoffentlich vergleichbaren Blick vom Rockefeller Center genossen haben, beschlossen wir das Geld dafür zu sparen.
Dafür kauften wir uns aber lieber ein Sixpack Becks sowie ein paar Knabbereien um im Hotelzimmer vorm Fernseher den Tag ausklingen zu lassen.
Ein Nachtrag noch zum Amerikanischen Fernsehen: Die haben mehr Werbung als Inhalte im Programm. Wenn man etwa 10 Kanäle durchschaltet, findet man warscheinlich nur 1-2 wo gerade keine Werbung kommt.

Na dann, gute Nacht ;)

Unsere Tour auf Google Maps

Freitag, 20. August 2010

Der längste Tag (30 Std.)

Gnadenlos klingelten 2/3 unserer Wecker uns um vier Uhr früh aus einem kurzen und unruhigen Schlaf. Viel Zeit blieb nicht, da wir schon um 7:20 im Flieger sitzen mussten. Nachdem Hendrik erfolgreich 10 Euro für eine Kurzstrecke bezahlt hatte (der eigentliche Preis liegt bei 1,30 Euro, jedoch war sich dieser Automat scheinbar zu fein um Wechselgeld zu spendieren).

Kamen wir in den Genuss mit einem autonom-fahrenden "Skytrain" zum Terminal zu fahren.

Nach einigen Minuten auf dem Flughafengelände und einem Überteuertem Frühstück im Terminal ging es dann endlich los. Das Flugzeug war klein und die Bedeutung des Namens  "Holz-Klasse" wurde uns ein Stückweit klar.

Mittwoch, 18. August 2010

Es wird ernst...

Heute gehts los, die Koffer sind gepackt...die Wohnung mehr oder weniger aufgeräumt. Ein halbes Jahr wird man sein Zuhause jetzt nicht sehen. Heute geht unsere Reise zunächst einmal nach Düsseldorf, wo wir uns noch eine kurze Verschnaufspause gönnen, bevor wir Donnerstag früh in das Flugzeug nach New York steigen. Einen kurzen Zwischenstopp wird es auf Island geben. Vielleicht reicht die Pause dort für einen Geocache, dass müssen wir allerdings vor Ort entscheiden.

Ganz realisiert haben wir glaub ich immer noch nicht, dass es jetzt wirklich los geht. Irgenwie kann man sich auch soviel Zeit nehmen wie man will, am Ende wird es zeitlich immer Eng, daher werd ich heut auch nich so viel schreiben und mal besser meine Koffer zuende Packen.

Stay tuned:D

Freitag, 13. August 2010

Rückblick auf

Fun Navigator im Market

Es ist soweit, die 2te Applikation aus der Pingulab-Schmiede ist im Market.

Fun Navigator nennt sich dieses Tool. Hierbei handelt es sich um ein kleines Soundboard ähnliches Tool.

Bestandteil sind die 3 Tabs über welche man zwischen den Kategorien "Navi", "Custom" und "Fun" wählen kann.

Hinter dem Tab "Navi" verbirgt sich ein Soundboard, über welches man ein Navi immitieren kann, um so Freunde zu navigieren oder in die irre zu führen.

Bei dem Tab "Custom" handelt es sich um ein Soundboard in dem man eigene Texte in einer Liste eingeben kann, diese wird in der unteren hälfte des bildschirms angezeigt. Über das Dropdown-Menü wählt man dann einen Satz aus und über den Button "Abspielen" werden diese wie schon im ersten Tab wiedergegeben.

Der "Fun" Tab steht ganz im Zeichen des Spaßes. So sind dort Sätze wie "das andere Rechts" oder etwa "hahahahaha" vertreten. Diese wählt man ganz einfach aus, indem man den jeweiligen Button drückt.

Runterladen könnt ihr das ganze im Market. Einfach nach "Fun Navigator" suchen (natürlich ohne die " ) ;)

Oder natürlich auch bei uns. ;)

Gruß

euer Smok3y

Hier noch 2 Sreenshots: