Freitag, 31. Dezember 2010
Dienstag, 28. Dezember 2010
Kindle
Die Handhabung ist vor allem in der 3G Variante ziemlich einfach, da man quasi sofort mit dem Internet verbunden ist und sich Bücher auf sein Gerät herunterladen kann. Die Auswahl ist zumindest in der englischen Variante beachtlich. So kann man sich verschiedenste Magazine, Zeitungen oder Bücher auf das Gerät laden. Einige davon sogar kostenlos. Bei Magazinen und Zeitungen hat man in der Regel ein 14 tägiges Testabo. Zum Testen habe ich mir die Onlineausgabe der USA Today sowie der FAZ und den Roman "Prey" von Michael Crichton (eins meiner Lieblingsbücher) bestellt. Das Buch war für eine eBook Variante mit knapp 9$ doch recht teuer. Hoffen wir das die Preise in Zukunft sinken werden, da ich für 9 $ lieber ein echtes Buch in der Hand halte. Zeit zum Testen hatte ich während einer 5 Stündigen Autofahrt nach Minnesota mehr als genug. Gerade auf einer so langen Tour spielt das Kindle seine Vorteile gegenüber einem Tablet PC aus. Er ist leicht wie ein Buch, und die Ink-Screen technology is sehr angenehm für die Augen und kostet kaum Batterien. So muss man den Kindle etwa nur einmal die Woche laden. Nutzt man das Internet sowie die Taschenlampe aus dem Cover so reicht die Akkuladung immer noch für etwa einen Tag.
Am Anfang musste ich mich ein wenig an die Reaktionszeit des Gerätes gewöhnen, da der Bildschirm neu beschrieben werden muss, dauern Bildschirmveränderungen etwa eine halbe Sekunde. Diese Einschränkung macht Spiele (ausgenommen Karten oder Brettspiele) nachezu unmöglich. Man sollte sich aber auch vor Augen halten, dass das Gerät dafür auch nicht gemacht wurde. Während der Autofahrt vertrieb ich mir die Zeit mit Minesweeper und Monopoly. Ein kleiner Browser im Gerät gibt einem die Möglichkeit auch Blogs im Internet zu lesen.
Mein Fazit nach einer Woche nutzen ist gespalten. Zum einen ist es echt eine Nette Sache, all seine Bücher dabei zu haben, eben schnell mal etwas nachzulesen oder auch als Buch zu nutzen. Das Display verhält sich genauso wie eine Buchseite. Man vermisst aber manchmal die Möglichkeit mit den Fingern durch die Seiten zu blättern, dafür gibt es aber Suchfunktionen und Lesezeichen was für einen klassischen Leser erst einmal Gewöhnungsbedürftig ist. Ich persönlich vermisse das Feeling echter Bücher, dass Blättern durch die Seiten sowie, dass ich mir anschließend etwas ins Regal stellen kann. Wenn man sich das Gerät kauft sollte man sich vor Augen halten, dass es für Bücher gedacht ist, diesen Job est sehr gut und effizienter als jeder Tablett. Wer lieber rumspielt sollte sich das Galaxy-Tab von Samsung mal ansehen. Das Kindle ist eben kein Tablet-PC was man an seinem Preis (knapp 100€) auch erkennen sollte.
Für alle Lesefaulen unter euch, habe ich noch ein kurzes Video aufgenommen:
Donnerstag, 23. Dezember 2010
Frohe Weihnachten
Wie bereits im letzten Artikel erwähnt, trennen sich nun unsere Wege und wir werden Weihnachten an verschiedenen Orten verbringen.
Hiermit wünschen wir euch im verschneiten Europa ein fröhliches Weihnachtsfest:
Donnerstag, 16. Dezember 2010
Ende der Vorlesungszeit
- Montag, 20.12.2010:
- Computer Science II
- Dienstag, 21.12.2010
- Computer Vision (nur Hendrik)
- Computational Models
- Files and Databases
- Mitwoch, 22.12.2010
- Operation Systems
Wir sind bedingt durch die vielen Assignments und Homeworks die wir hatten doch auch ohne lernen schon recht gut vorbereitet. Jetzt müssen wir nur noch sehen wie wir uns optimal gegenseitig Motivieren können, dass wir für das Finale Examen genug tun. Danach heißt es Aufbruch. Jeder wird seinen eigenen Weg nach Deutschland nehmen. Jeder verbringt Weihnachten und Sylvester bei einer anderen Famile. Und während Jonathan in Florida bleibt, werden Hendrik und Tobias sich im neuen Jahr in Milwaukee treffen um gemeinsam nach Las Vegas zu fliegen. Nach dem Sie sich die Stadt angesehen haben und ein Glas auf die nette Zeit hier gehoben haben wird Tobias von dort nach Deutschland zurückfliegen, da er am 10. schon wieder arbeiten muss.
Hendrik wird weiter nach Orlando fliegen um sich eventuell mit John gemeinsam Disneyworld anzusehen und dann über San Franciso nach hause fliegen. John wird als letzter dann folgen.
Als Andenken an uns haben wir den Lehrern ein Foto von uns im Wolfenbüttel Park geschenkt.
Sonntag, 12. Dezember 2010
Wir bringen den Döner in die Staaten
Nach ein paar Überlegungen sind wir zu dem Punkt gekommen, dass die Amerikaner uns nicht nur über Bratwurst und Sauerkraut in Verbindung bringen sollen, sondern vielleicht auch mit einem der meist verzehrten Fast-Foot Speisen in Deutschland. So kamen wir auf die Idee Döner zu machen.
Gestern war es dann endlich so weit, wir liefen durch den nahe gelegenden Walmart um die notwendigen Zutaten zusammen zu kratzen. Ehrlich gesagt, ist das gar nicht so einfach. Ersteinmal sind alle Produkte von anderen Firmen und das zweite Problem ist: Tiefkühlgyros, Zaziki, sowie Fladenbrot gibts nicht so zu kaufen. Also hieß es improvisieren. Zaziki kann man ja irgendwie mit Knoblauch, Gurken und Quark selbst machen. Statt Fladenbrot nahmen wir einfach eins von diesen superweichen Brötchen, die die hier haben. Beim Fleisch wurde es dann echt schwierig. Wir griffen zu kleinen Steakstreifen, die wir mit Pfeffer würzen und anschließend kleinreißen wollten.
Schnell schusterten wir noch eine kleine Powerpointpresentation zum Thema Döner zusammen und der Abend konnte beginnen. Unser Endergebniss kam dann doch erstaunlich nah an das Original heran, was dazu führte, das es allen Schmeckte (wie sollte es bei Döner auch anders sein). Wer Lust hat kann sie die Präsenation mal ansehen:
https://docs.google.com/present/view?id=dckfr4w4_64g7fbgqc4
Samstag, 27. November 2010
Black Friday
Thanksgiving celebriert das Zusammentreffen der Pilger mit den Indianern vor zich Jahren und es läuft alles auf ein riesiges Festmahl hinaus (von dem man sich warscheinlich bis Weihnachten nicht erholt). Um zu vermeiden, dass man aber zu viel isst und zu wenig Sport macht gibt es einen Tag nach Thanksgiving, den sogennanten "Black Friday".
Was ist Black Friday? Black Friday bedeutet, dass das ganze Land Kopf steht um Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Dazu öffnen die Geschäfte morgens zwischen 2 und 7 Uhr und schlagen mit Rabatten zwischen 40% und 70% um sich.
Das nächste Ziel war "Target" (im wahrsten Sinne des Wortes), die Öffnung des Ladens war um 4, so das wir uns gute Chancen ausmalten wenigstens etwas zu bekommen. Wir kamen etwa 5 Minuten vor Öffnung am Laden an, und reihten uns in die Schlange ein (die nebenbei bemerkt etwa 800 Meter lang, einmal um den Laden führte und dort eine kleine Schleife bildete). Unser Glück war ein Freund der sich im Kopf der Schlange befand, und uns versprach den TV für uns zu sichern. Ein guter Plan, wie wir 10 Minuten später feststellen mussten, als wir den Anruf bekamen, dass er den letzten (!) Fernseher sichern konnte. Zu diesem Zeitpunkt hatte es unser Teil der Schlange noch nicht einmal in den Laden geschafft. Im Geschäft gings richtig ab, überall Leute auf der Suche, nach DEM Schnäpchen. Wir haben zugesehen, dass wir schnellstmöglich an die Kasse kamen, bevor sich dort auch noch Schlangen bilden.
Letzte Anlaufstelle war Best Buy, wo es nicht viel besser aussah. Um etwa 5 Uhr gings dann nach Hause und ich hab mich im Stillen dazu entschieden, dass es mein erster und letzter Black Friday war (ausgenommen online ;)).
Dazu hab ich auch noch ein kleines Video auf YouTube gefunden(allerdings auf Englisch):
Donnerstag, 25. November 2010
Thanks Giving
Früh morgens ging es los zu Aunti-Aunt Gale's Haus um sich dort mit der ganzen buckligen Verwandschaft zu treffen. Pünktlich um elf sind alle erschienen. Jedes Familienmitglied hatte mindestens drei verschiedene Tabletts mit amerikanischen Leckereien mitgebracht. Nachdem das ganze Essen in der Küche aufgestellt wurde, trennte sich gleich Männlein von Weiblein. Die guys setzten sich gleich alle vor die Glotze um Football zu gucken. Die Mädels zogen sich ins Wohnzimmer zurück um die Babys zu betätscheln und sich über die footrballguckenden Männer lustig zu machen. In den Statien wurde pompös das Thanks Giving mit viel Bum Bum, Militär, Cheerleaders, tausenden übergroßen Amerikafahnen und "God Bless America"-Gesängen gefeiert.
Natürlich wurde das Buffet schnell eröffnet und bis zum Ende des Abends gegessen. Ich muss sagen der Truthahn war ser lecker. Die Familie war erst ein wenig schüchtern mit mir zu reden und konnten mich irgendwie noch nicht so richtig einordnen. In der Halbzeitpause jedoch wurde ich eingaladen im Garten Footbal zu spielen. Gut dass ich die Regeln nicht kenne, aber natürlich bin ich mit raus. Nach einer kurzen Einweisung gings los und ich habe versucht so gut es geht den taktischen Anweisungen zu folgen. Letztenendes konnte ich zwei touch downs verbuchen und als es dunkel wurde sind alle glücklich und durchgeschwitzt ins Haus. Anscheinend hatte ich die Prüfung bestanden, denn nach dem Spiel fingen die Amerikaner an mit mir zu reden :D Sie waren sehr interessiert in die deutsche Wirtschaft und das Schulsystem. Manchmal kam sogar ein wenig Selbstkritik zum Vorschein. Dabei wurde ich schon vorgewarnt, dass ich mich auf keine politische Diskusion einlassen soll, da nur Bluts-Republikaner anwesend waren :D
Nachdem das letzte Stück Truthahn gegessen wurde verabschiedeten sich alle. Jeder möchte heute früh ins Bett. Denn heute nacht um drei öffnen die Läden für den großen Weihnachtsverkauf. Desshalb heisst der morgige Freitag auch "Black Friday". Ich bin gespannt was ich morgen auf der großen shoppingtour in Chicago erleben werde!
Cu.
Sonntag, 14. November 2010
Nom, Nom, Nom
Dienstag, 2. November 2010
Halloween
Halloween ist, wie wir erfahren durften, für die Amerikaner ein Grund sich selbst, ebenso wie das Haus mit vielerlei Nippes zu dekorieren. Dies beinhaltet mehrere hundert dollar für eben dieses auszugeben. So haben manche Häuser Zombiesbuttler die mit den Augen rollen, stöhnen oder sonst welche Bewegungen oder Geräusche machen. Man sieht gelegentlich auch Nebel über den Vorgärten aufsteigen und sich langsam an den Grabsteinen vorbei schleichen.
Aber alles in allem war es doch sehr witzig.
Sonntag, 24. Oktober 2010
Sonntag, 10. Oktober 2010
Study Abroad Fair
Letzte Woche war eine kleine Messe auf dem Campus auf der die internationalen Studenten ihre Unis präsentieren durften. Auch wir waren natürlich dabei. Ausgerüstet mit Materialien wurden wir von internationalen Office. Eine Amerikanerin half uns dann dabei, über Nacht eine Infowand zusammenzubauen.
Auf der Messe hatten wir interessante Gespräche,
Freitag, 24. September 2010
Diversity
Dienstag, 21. September 2010
Unser erster Monat
Seit gestern sind wir genau einen Monat in den Staaten. In dieser Zeit haben wir unglaublich viel gelernt, angefangen bei Kulturellen Unterschieden über Sprichwörter und Witze bis hin zu anderen Sportarten. Die ersten Wochen sind für uns wie Urlaub gewesen, kaum Unterricht und wir sind echt viel rumgekommen. Inzwischen hat uns aber auch der Altag eingeholt, im Gegensatz zu der Uni in Wolfenbüttel, sammelt man sich den Großteil seiner Note durch Tests und Hausaufgaben. Während man sich in Wolfenbüttel auf die faule Haut legen kann (wenn man sichs leisten kann), muss man hier benotete Hausaufgaben einreichen und Tests schreiben. Es reicht also nicht aus, nur zum Final Exam zu erscheinen.
Am Tag hat man zwischen 2-6 Stunden Vorlesungen (Dienstag und Donnerstag sind bei uns hart). Die restliche Zeit füllt man mit Hausaufgaben aus. Dazu kommen Activities, normale soziale Kontakte und das Altagsleben. Manchmal sehnt man sich dann doch nach ein paar Minuten Ruhe.
Beindruckend finde ich, wie man sich mit seiner Uni verbunden fühlt. Unterstützt durch Cheers, eine Corporate identity und diverse Activities fühlt man sich nach 3 Wochen schon mehr als Teil der Uni.
Dieses Wochenende fanden mehrere Sportveranstalltungen statt, bei denen unsere Rangers diverse andere Unis vernascht haben. Wir waren beim Volleyballspiel und davon total begeistert. Die Amerikaner machen selbst aus so kleinen recht unbedeutenden Ereignissen eine riesen Show (mit Anzeigetafel, Linienrichtern, Fangesängen und Supportersclub etc...). Ich erinnere mich dabei an meinen alten Dorfverein, wo wir mit ner Stulle im Mund meinen Bruder fragen mussten, wie der aktuelle Spielstand ist.
Wer momentan überlegt, ein Auslandsemester machen zu wollen, können wir nur eine Sache sagen: MACH ES!
Es lohnt sich und man bekommt unglaublich viel Unterstützung von allen Seiten. Das Exchange Programm der Ostfalia deckt echt den größten Teil der entstehenden Kosten ab. Und wir haben von beiden Unis soviel Unterstützung bekommen, dass es bissher nicht eine einzige nennenswerte Schwierigkeit gab.
Montag, 20. September 2010
Die 100 größten Unterschiede zwischen Europa und den Staaten
- Kiba gibts hier nicht (mangels Bananensaft)
- Handybesitzer bezahlen wenn sie angerufen werden
- Handybesitzer bezahlen die sms wenn sie angeschrieben werden
- Es gibt im Supermarkt kein Bier nach 21:00 zu kaufen (Wisconsin)
- Bars schließen um 2Uhr nachts (Wisconsin)
- Es gibt fast nur Werbung im Fernsehen
- Die Frauen bei den Spots für Sexhotlines sind komplett angezogen
- Musik im Radio und TV ist zensiert
- Es wird nur mit einer Hand gegessen
- Toiletten sind bis zur Hälfte mit Wasser gefüllt
- Kelloggs Froop Loops sind noch bunter als bei uns
- Stopschilder sind manchmal beleuchtet
- Stopschilder sind überall
- Sich wegen Alkohol übergeben kostet 300$
- Die Strafen sind davon abhängig, von wem man erwischt wird
- es gibt keine Gehwege
- Joghurtbecher sind andersrum
- man darf sich seinen platz im restaurant nicht selber aussuchen
- Schwarzbrot ist nur schwer zu bekommen
-
Over the Hill
Am nächsten Tag begannen die Vorbereitungen für die Party.
Die besagte Tante wurde 40 Jahre alt. Für die Amerikaner bedeutet dies anscheinend, dass die aufregensten Seiten des Lebens vorbei sind und es von nun an nur noch abwärts geht. Demnach wurde für Tante Anne eine Überraschungsparty organisiert. Alle Gäste wurden angehalten schwarz zu tragen und das ganze Haus wurde in einem düsteren Schwarz geschmückt. Überall waren liebevolle Sprüche wie “Du bist nun älter als Dreck” an den Wänden zu lesen.
Nach gelungenem “Surpriiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiise!” wurde zügig das Bufet eröffnet. Es gab Leckereien von KFC, Mini-Tomaten mit mehr Farbe als Geschmack, verschiedene Chipssorten gemischt mit salzigem Popkorn und eine Megatorte von Wal*mart.
Etwas wie “guten Appetit” scheint den Amerikanern genauso fremd zu sein wie der Gebrauch von Messer und Gabel. Nach dem Essen durfte Jonathan sich den Kids zuwenden um sie mit Football, Basketball und Skateboarding zu bespassen. Alles in Allem war es ein tolles Wochenende an dem Jonathan “echte” amerikanische Kultur hautnah miterleben durfte.
Dienstag, 14. September 2010
Back to the roots
Ja, tatsächlich, in einem recht großen (auch für amerikanische Verhältnisse) Supermarkt für Internationale Spezialitäten wurden wir fündig. Und nicht nur das, KiBa gabs da auch (zwar zum selber mixen, aber immerhin). Also alles in einen Sack und für umgerechnet 30 Euro 2 Tüten Chips, 1 Bananen Nektar, 1 Kirsch Saft, 1 Glas Nutella, 3 Packungen Vollkornbrot und Soße für die Chips. Da kommt der Feinschmecker zum
tragen.
Und, witziger Weise, entgegen der Amerikanischen Natur, konnte man nicht mit Kreditkarte be
zahlen. Und da wir Bargeldlos leben ging die Sucherei nach Geld erstmal richtig los. Aber wie ihr wisst, am Ende gibt es doch ein Ende und somit ging es wieder ab in die Suites. Dort musste dann natürlich auch das ers
te Stück Heimat gekostet werden. Und genau das war es: ein Stück weit (oder sollte man besser sagen eine Scheibe) Heimat.
Den nächsten Tag genossen Tobi und Hendrik ein deutsches Frühstück. Der Darm beschwerte sich ein bisschen, wahrscheinlich ist er gesundes Essen einfach nicht mehr gewöhnt, aber das war es wert.
Somit gehen wir gestärt mit der Kraft des Vollen Korns in den Tag.
Montag, 13. September 2010
Wasserspaß
Alle die Lust hatten durften mit zu Jennas Daddy fahren um auf einem See zu “boaten”. Hendrik, Tobi und Jonathan packten natürlich ihre sieben Sachen um an diesem
t zu. Aber auch Tobi sollte noch seine Portion Spass abbekommen. Nach einer Stärkung bei Coke und Hamburgern erschien auch Jennas Bruder mit seinem Van. Er hatte zwei Jetskis geladen. Tobi war nicht mehr zu halten, als ihm gesagt wurde er könne einen Jetskiausprobieren. Gesagt getan schwang er sich auf das Wassermotorrad. Der Bruder zeigte nur auf das Gaspedal und schon drehte Tobi es durch und war außer Sichtweite. Das einzige was wir von ihm die nächsten fünfzehn Minuten sahen und hörten waren Wasserfontainen und Motorengebrü
Samstag, 11. September 2010
Dienstag, 7. September 2010
Chicago
mit Jen (eine Kommilitonin) zum Bahnhof in Kenosha. Der Zug fuhr
pünktlich um 8.30 ab. Für nur 7$ das ganze Wochenende wurden wir von einem typischen amerikanischen Zug nach Chicago gebracht. Zug fahren in den USA ist noch langweiliger als in Deutschland.
Chicago angekommen, wollten wir erst einmal frühstücken. Leider konnten wir uns nicht gleich zwischen 15 verschiedenen Trash-Food-Anbietern entscheiden. Nach einer halben Stunde hatten wir jedoch alle etwas gefunden und einen schweren Magen.
Chicagos Umgebung. Das Wetter war für einen solchen Trip perfekt. Das nächste Highlight ließ nicht lange auf sich warten: Man konnte sich in Glasboxen an der Hauswand stellen und unter sich die Leere und Tiefe spüren.
sprechen für sich, es war ziemlich lustig. Runter sind wir dann mit einem offiziellen Fahrstuhl, um die Schlange für den Besucherfahrstuhl zu umgehen.
Anschließend sind wir durch Chicago Richtung Park geschlendert.
Chicago hat architektonisch einiges zu bieten. Alles scheint neu und
sich den Gesetzen der Physik widersetzten zu wollen. In sich
unwirkliche Skulpturen und schiefe Dächer zeigen wie reizvoll diese
Stadt für Künstler ist. Nach einem langen Marsch durch den Park
stärkten wir uns im Millers Pub mit ein paar amerikanischen
Spezialitäten und irischem Bier um dann die Heimreise anzutreten. In
Kenosha angekommen ließen wir den Abend bei Videospielen mit dem
Global Village und den Leuten von Catalyst ausklingen.
Freitag, 3. September 2010
erste Vorlesungstag
mit Lineare Algebra durch, während Hendrik noch etwas ausschlafen konnte,
da seine Computer Visions Vorlesung e
finden überwiegend nachmittags bzw. Abends statt, weil wohl viele
Studenten morgens arbeiten müssen. Uns selbst ist es prinzipiel egal, da
wir ja eh schon auf dem Campus sind. Und so können wir den Morgen nutzten
um nach Europe zu chatten oder zu skypen. Nachmittags liegen die ja alle
schon in ihren Bettchen.
Passend zum Studienanfang schlug auch das Wetter um, die Strahlende Sonne
ist einem tropischen Wetter gewichen. Eine Athmosphäre die eher an ein
Treibhaus erinnert. Abends fings dann richtig an zu schütten und zu
gewittern.
Global Village bereits dabei nen Filmabend mit "Hang over" vorzubereiten.
Anschließend wollen wir noch den Geburtstag von Jen feiern, da wir den
ganzen Tag noch nicht dazu gekommen sind, ihr zu gratulieren.
Die Vorlesungen in Kenosha sind meist kleiner als die in der Ostfalia,
Hendrik saß bei Computer Visions sogar nur mit 5 anderen Studenten im
Sahl. Datenbanken ist mit 24 Studenten voll.
Mittwoch, 1. September 2010
PreSeason
Dort angekommen mussten erst mal einige Dinge geklärt werden, wie etwa Schlüsselübergabe und Einweisung ins Global Village durch den sehr netten Hall Director Tom und die ebenfalls sehr nette Resident Advisor Karina.
Die nächsten Tage wurden wir mit Kennenlernrunden und Organisatorischen Dingen beschäftigt. Die Vorlesungen beginnen ja erst am 2. September so das wir einfach das gute Wetter genießen können und die Zeit dazu nutzen Kenosha, den Lake Mischigan oder das Campus Gelänge besser kennen zu lernen.
Die Abende kann man auch gut im Keller ausklingen lassen, wo neben diversen Spielautomaten auch Billardtische und Kickertische stehen.
Während der PreSeason Phase kann man in der Kantine so viel essen wie man will, so dass wir momentan immer nur etwas von dem fettigen Essen mit einem großen Salat kombinieren. Mal sehen, wie die Preise im Regulären Semesterbetrieb sind.
Die Amerikaner tun echt alles, damit man sich als Teil der Universität sieht, neben diversen Kennenlernübungen an jeder Ecke sowie Picknicks mit BBQ gibt es nahezu alles mit Parkside-Logo zu kaufen. Als Andenken ist das echt super.
Abschließen kann man sagen, dass wir in der PreSeason eine Menge Erfahrungen gesammelt und mit anderen Teilen konnten. Und wir sind gespannt was uns die nächsten Wochen erwartet.
Freitag, 27. August 2010
Friendship Commite
Donnerstag, 26. August 2010
Google Voice
Mittwoch, 25. August 2010
ByeBye Big Apple
Die letzten 3 Tage waren vor allem eins: aufregend, spannend und auf jeden Fall ungesund:
- der krasse Temperaturunterschied zwischen Subway (21°C), Subwaystations(40°C), Straßenschlucht (30°C) und Shops (19°C) sorgt für einen guten Schnupfen
- Die Klimaanlagen für Halsschmerzen (Die Luft ist sehr trocken)
- Fast Food 24/7
- Die Duschen und Toiletten im Hostel (was wir uns da wohl so alles weggeholt haben ?)
Nichtsdestotrotz waren es Erfahrungen und vor allem Eindrücke die man nicht missen möchte. Genau… New York ist ein muss. Man muss einfach da gewesen sein. Man muss diese gigantischen Häuserschluchten gesehen und erlebt haben. Und z.B. der Ausblick, etwa vom Rockefeller Center oder etwa auch der Times Square bei Nacht. Faszinierend.
Und dennoch reicht es uns. New York ist, wie wir feststellen mussten, eine Stadt mit wahrscheinlich einem Haupt-Geruch, quasi das Geruchsfundament wenn man so will, und dieser wird erweitert mit allem möglichen... Selbst im Central Park riecht es dermaßen nach Stadt, dagegen ist die A2 ein wahrer Luftkurort.
Also sagen wir „Byebye Big Apple“ und freuen uns riesig etwas neues erleben zu dürfen, denn Chicago wartet auf uns und auch Kenosha will entdeckt werden. Der Flieger geht dieses Mal ziemlich spät los, 11 Uhr Ortszeit etwa, und nach nur 3 Stunden Flug sind wir dann auch schon in Chicago.
Also auf-auf zu neuen Taten. Bis die Tage.
Ach ja, als kleines Anhängsel: Wir haben ein GeoCache in New York. ;) Strike.
Sonntag, 22. August 2010
New York City
Morgens gönnten wir uns dann ein schönes Amerikanisches Frühstück bei Subway. Interessant ist, dass in Amerika scheinbar mit den Kalorienwerten geworben wird. So hatte unser Frühstück etwa 950 Kalorien.
Nachdem wir einen kurzen Blick über den Central Park geworfen hatten, nahmen wir die nächste U-bahn Richtung Financial District. Auf dem Weg dorthin versuchten wir einen Handyvertrag abzuschließen. Dabei stellten wir zwei Sachen fest.
1. Handytarife in Amerika sind doch sau teuer (60-100 Dollar/mntl.)
2. Wer angerufen wird zahlt auch
Lustig war der offenbar schwule Verkäufer, der etwas geschockt reagierte als Hendrik seinen Reisepass aus der Boxershort hervorholte (wobei ich auch so reagiert hätte wenn ich nicht wüsste, dass er da nen Securebag hat).
Ausgeruht haben wir uns dann direkt am Meer wobei unser Plan zur Freiheitsstature zu fahren durch eine Kilometerlange Warteschlange zunichte gemacht wurde (wer tut sich das den freiwillig an?).
Nachdem wir uns ein paar Skater sowie eine Tanzveranstalltung angeschaut haben, nahmen wir den Subway zum Empire State Building. Das Gebäude ist gigantisch, genauso wie der Preis zur Aussichtsplattform. 47 Dollar wollten die Jungs von uns haben. Da wir am Vortag schon einen hoffentlich vergleichbaren Blick vom Rockefeller Center genossen haben, beschlossen wir das Geld dafür zu sparen.
Ein Nachtrag noch zum Amerikanischen Fernsehen: Die haben mehr Werbung als Inhalte im Programm. Wenn man etwa 10 Kanäle durchschaltet, findet man warscheinlich nur 1-2 wo gerade keine Werbung kommt.
Na dann, gute Nacht ;)
Unsere Tour auf Google Maps
Freitag, 20. August 2010
Der längste Tag (30 Std.)
Kamen wir in den Genuss mit einem autonom-fahrenden "Skytrain" zum Terminal zu fahren.
Nach einigen Minuten auf dem Flughafengelände und einem Überteuertem Frühstück im Terminal ging es dann endlich los. Das Flugzeug war klein und die Bedeutung des Namens "Holz-Klasse" wurde uns ein Stückweit klar.
Mittwoch, 18. August 2010
Es wird ernst...
Ganz realisiert haben wir glaub ich immer noch nicht, dass es jetzt wirklich los geht. Irgenwie kann man sich auch soviel Zeit nehmen wie man will, am Ende wird es zeitlich immer Eng, daher werd ich heut auch nich so viel schreiben und mal besser meine Koffer zuende Packen.
Stay tuned:D
Freitag, 13. August 2010
Fun Navigator im Market
Fun Navigator nennt sich dieses Tool. Hierbei handelt es sich um ein kleines Soundboard ähnliches Tool.
Bestandteil sind die 3 Tabs über welche man zwischen den Kategorien "Navi", "Custom" und "Fun" wählen kann.
Hinter dem Tab "Navi" verbirgt sich ein Soundboard, über welches man ein Navi immitieren kann, um so Freunde zu navigieren oder in die irre zu führen.
Bei dem Tab "Custom" handelt es sich um ein Soundboard in dem man eigene Texte in einer Liste eingeben kann, diese wird in der unteren hälfte des bildschirms angezeigt. Über das Dropdown-Menü wählt man dann einen Satz aus und über den Button "Abspielen" werden diese wie schon im ersten Tab wiedergegeben.
Der "Fun" Tab steht ganz im Zeichen des Spaßes. So sind dort Sätze wie "das andere Rechts" oder etwa "hahahahaha" vertreten. Diese wählt man ganz einfach aus, indem man den jeweiligen Button drückt.
Runterladen könnt ihr das ganze im Market. Einfach nach "Fun Navigator" suchen (natürlich ohne die " ) ;)
Oder natürlich auch bei uns. ;)
Gruß
euer Smok3y
Hier noch 2 Sreenshots:
