Ich versuche jetzt mal unsere kulinarischen Erfahrungen in eine chronologische Reihenfolge zu bringen. Unsere ersten Erfahrungen machten wir in Manhattan, wo wir uns nahezu ausschließlich von FastFood ernährt haben.
Nach NewYork fing unser Körper an sich mehr und mehr über die neuen Nahrungsmittelumstände zu beschweren (Details erspare ich euch). Das Frühstück in Amerika ist um einiges Fettreicher als das was wir von daheim gewöhnt sind. Während ich meinen Tag in Deutschland mit nem Käsebrot oder -Brötchen beginne. Gibts hier croissants belegt mit Hamburgerfleisch und einem Spiegelei (Proteine pur),
Meine Oma hat mich immer erzogen, alles brav aufzuessen. Eine Einstellung die einen hier evtl. ins Krankenhaus befördert. Die Portionen, die man bekommt sind meist etwas größer, man merkt das aber erst, wenn man das Endergebnis zwischen hier und Europa vergleicht (die Disskussionen darüber, könnten auf MTV um Mitternacht gesendet werden).
Die nächsten Unterschiede haben wir dann beim alltäglichen Shoppen bei Walmart feststellen können. Für einen gemütlichen Abend wollten wir uns KiBa mischen. Es gibt aber weder Kirschsaft noch Bananensaft zu kaufen (wenn man lange genug sucht und 10$ die Flasche bezahlt, wird man bei Woodmens fündig). MilkyWays sind hier Braun und erinnern an Marsriegel (dachte immer die Milchstraße wär Weis-> Vermisse die Michcreme :( ). Achso, und die Portionen in denen man sich die Nahrungsmittel verschafft, sind meist etwas größer als in der alten Welt.
Auf der Parkside mussten wir feststellen, dass die Cola mit Leitungswasser angemischt wird, was ja nicht weiter schlimm wäre, wenn die kein Chlor ins Wasser mischen würden.
Wenn ich den Artikel so überfliege, klingt der Reichlich Negativ. Daher will ich auch die guten Seiten rauskehren. Wenn man ein wenig darauf achtet, was man isst. Kann man auch hier gesund essen. Die Mensa führt auch Sandwiches, Sushi und recht gut zubereitete Speisen aus der Pfanne. Ebenso gibt es meist ein reiches Angebot an Salat (bei Olive Garden sogar AllYouCan Eat). Ich liebe die ganzen Chips und ihre Dipps und ich bin vorher nie auf die Idee gekommen, Chips als Beilage zum Mittagessen zu verwenden (schmeckt unglaublich gut mit Chili oder auf nem Burger). Sowieso mag ich die Soßen hier.
Fazit: Wenn man in Maßen und abwechslungsreich isst, kann man ein Auslandssemester in den Staaten überleben ohne gleich zu platzen. Ein Blick in den Spiegel sagt mir, dass ich noch n Semester hier überleben würde.
Was für ein aufschlussreiches Video!!! :)
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